Digitale Souveränität im 21. Jahrhundert

Montagsvortrag
Montag, 02.03.2026, 19.30 Uhr, Emmaus-Kirche

Zwischen staatlicher Verantwortung, Cyberangriffen und globalen Tech-Giganten

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung immense Chancen – doch sie bringt auch erhebliche Risiken mit sich. Während Cyberangriffe stetig zunehmen und immer größere Schäden verursachen, verschiebt sich das Bedrohungsszenario: Staatliche Akteure agieren zunehmend in Kooperation mit organisierter Cyberkriminalität. Gleichzeitig gewinnen digitale Plattformen an Einfluss und setzen Standards, die selbst grundlegende Mechanismen wie Faktenchecks infrage stellen. Neue Anwendungen/Apps beschleunigen diese Entwicklung zusätzlich.

Wie kann ein Staat, der die Digitalisierung als zentrales Ziel verfolgt, seine digitale Souveränität sichern – und was droht, wenn sie verloren geht? Reiner Schmidt beleuchtet in seinem Vortrag aktuelle Beispiele, analysiert die Spannungsfelder und zeigt Lösungsansätze auf.

Herr Dipl.Ing Reiner Schmidt baute von 2017 bis Anfang 2025 am Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik des Freistaats Bayern (LSI) maßgeblich die Beratungsabteilung auf und leitete anschließend das Referat IT-Sicherheit für Kommunen. Dort wirkte er u.a. in der UAG Notfallmanagement des IT-Planungsrates mit und sammelte umfangreiche Erfahrungen in der kommunalen IT- und Sicherheitsberatung.

Plakat zur Digitalen Souveränitat

02.03.2026 Montagsvortrag

Montag, 02.03.2026
19.30 Uhr
Emmaus-Kirche