Amtshandlungen

Begleitet in allen Lebensphasen

Ob Taufe, Konfirmation, Trauung oder Bestattung – die Amtshandlungen begleiten Menschen an wichtigen Wendepunkten ihres Lebens. Sie verbinden persönliche Lebensgeschichten mit Gottes Zusage und dem Segen der Gemeinschaft.

Wir stehen Ihnen zur Seite – einfühlsam, individuell und verlässlich.

© Bärbel Goddon

Taufe

Sie möchten sich oder Ihr Kind taufen lassen?

Wenden Sie sich an eine Pfarrerin/einen Pfarrer unserer Gemeinde. Dann wird ein Termin für ein Taufgespräch vereinbart.

In der Regel wird die Taufe im Gemeindegottesdienst durchgeführt, individuelle Verabredungen sind auch möglich. Sie können jemanden zum Patenamt einsetzen. Voraussetzung für das Patenamt ist die eigene Taufe, Religionsmündigkeit und die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche. Gleich nach der Konfirmation kann das Patenamt übertragen werden.  Als Pate oder Patin bezeugen wir unseren eigenen Glauben in Gesprächen über Gott und die Welt. Mit Segen oder Fürbitten können wir uns schon bei der Taufe einbringen.

Die Taufe führt sich zurück auf die Taufe Jesu und auf ein Wort des auferstandenen Christus (Mt 28,18-20). Sie ist das sichtbare Zeichen: Der dreieinige Gott sagt Ja zu mir, und ich nehme dieses Ja an. Zugleich gehören wir durch die Taufe auch zu Gottes Familie, zur Gemeinde Jesu Christi.

Durch die Verbindung von Wasser und Wort im Akt der Taufe zieht Gottes Geist bei mir ein. Daher ist sie für alle Zeit gültig und nicht wiederholbar. Als ökumenisches Sakrament wird sie von den christlichen Konfessionen wechselseitig anerkannt.

Bei der Kindertaufe zeigen Eltern, dass sie bei der Begleitung ihres Kindes auf Gottes Beistand und eine tragende Gemeinschaft angewiesen sind. Überall auf der Welt finden sich christliche Gemeinden, denen wir uns anschließen können.

Wer sich selbst oder sein Kind taufen lässt, möchte dem Geheimnis des Lebens jenseits der Alltagsvollzüge näher kommen. Der Glaube ist keine messbare Voraussetzung für die Taufe, sondern der Beginn eines Prozesses für ein lebenslanges Hineinwachsen in Christus. Sie ist zugleich ein Freiheitssymbol, das uns von weltlichen Maßstäben unabhängig macht und die Liebe über alles stellt.

Eine Taufkerze kann uns jedes Jahr an unseren Tauftag erinnern. Bei der Taufe wird Ihnen oder Ihrem Kind ein Taufspruch mitgegeben, nach der Taufe erhalten Sie eine Taufurkunde bzw. einen Eintrag ins Stammbuch.

Wer schon getauft ist, kann jederzeit in seine Gemeinde zurückfinden.

Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, werden alle evangelischen Eltern im Kirchenkreis Bonn nach der Geburt des Kindes zu einem Segnungsgottesdienst eingeladen.

Emmaus-Kirche-Bonn© Bärbel Goddon

Taufe

Durch die Verbindung von Wasser und Wort im Akt der Taufe zieht Gottes Geist bei mir ein. Daher ist sie für alle Zeit gültig und nicht wiederholbar. Als ökumenisches Sakrament wird sie von den christlichen Konfessionen wechselseitig anerkannt.

Konfirmation

Sie möchten sich oder Ihr Kind taufen lassen?

Ihr Kind ist 12 oder 13 Jahre alt und sucht (christliche) Orientierung? Seit der Reformationszeit im 16. Jahrhundert wurde die Konfirmation, d.h. die Befestigung der Taufe eingeführt. Die Kirche fühlt sich neben den Eltern und Paten zuständig für eine Orientierung im christlichen Glauben v.a. für solche, die als Säuglinge schon getauft wurden und keine eigene Erinnerung daran haben. Das stellvertretende Ja der Eltern und Paten wird in ein eigenständiges Ja verwandelt und ist ein Schritt in die Selbstverantwortung eines Erwachsenenlebens.

Der Konfirmandenunterricht ist eine große Chance, neue Leute aus anderen Schulformen kennenzulernen, tiefe Gespräche zu führen, spirituell zu wachsen, die eigene Persönlichkeit zu bilden, sich in neuen Situationen auszuprobieren und sich in einer Gemeinde zu beheimaten!

Bei uns dauert die Konfirmationsvorbereitung künftig in allen Gemeindebereichen ein Jahr. Sie dauert von kurz vor den Sommerschulferien bis zur Konfirmation zwei Wochen vor den Sommerferien des Folgejahres. Getaufte werden besonders eingeladen. Ungetaufte sind auch willkommen. Sie können sich mit der Konfirmation taufen lassen. Die Konfirmation ist ein Segnungsgottesdienst, der die Befähigung zum Patenamt und das aktive Kirchenwahlrecht bedeutet.

Im Moment befinden wir uns in einer Übergangsphase. Wenden Sie sich bitte an Pfarrerin Dr. Caroline Tippmann oder Pfarrer Christian Bedarf.

Trauung

Sie wollen heiraten?

Ihre Beziehung verstehen Sie als ein Gottesgeschenk und wünschen sich Gottes Segen dafür. Sie wollen Ihre Liebe zueinander veröffentlichen und möchten einander versprechen, Ihr Leben lang in Treue beieinander zu bleiben, füreinander zu sorgen und sich gegenseitig immer wieder zu vergeben.

Die Trauung setzt voraus, dass Sie beide einer christlichen Kirche angehören und mindestens einer von Ihnen beiden Mitglied der evangelischen Kirche ist. Sollte der Partner bzw. die Partnerin nicht christlich sein, wird die Erklärung erwartet, das christliche Eheverständnis zu achten.

Konfessionsverschiedene Paare können sich entweder für eine evangelische oder eine katholische Trauung entscheiden oder in ökumenischem Einvernehmen Geistliche der anderen Konfession beteiligen.

Nach evangelischem Verständnis ist die Ehe kein Sakrament, sondern ‚ein weltlich Ding‘ (Martin Luther), das aber die Treue Gottes zu uns Menschen abbildet. Welchem Geschlecht das Traupaar angehört, ist in unserer Landeskirche nicht wichtig.

Wenden Sie sich gern an eine Pfarrerin/einen Pfarrer unserer Gemeinde. Es wird ein Termin für ein Traugespräch vereinbart.

Im Traugottesdienst erhalten Sie einen Trauspruch, eine Traubibel und eine Trauurkunde.

Erkundigen Sie sich auch nach der Möglichkeit ‚Einfach heiraten‘!

Emmaus-Kirche-Bonn© Gerhard Bögner/Pixabay

Trauung

Nach evangelischem Verständnis ist die Ehe kein Sakrament, sondern ‚ein weltlich Ding‘ (Martin Luther), das aber die Treue Gottes zu uns Menschen abbildet. Welchem Geschlecht das Traupaar angehört, ist in unserer Landeskirche nicht wichtig.

Kirchliche Bestattung

Sie haben einen Menschen, der Ihnen nahesteht, verloren und müssen Abschied nehmen. Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Kirche jetzt für Sie da ist. Ihre Gemeinde ist eine Gedächtnisgemeinschaft, in der die Auferstehung Jesu Christi geglaubt wird. Die Bibel bezeugt es: Der Tod ist nicht das Ende, sondern der Durchgang in ein neues Leben in Gottes Welt. Hinter der Traurigkeit sehen wir die Auferstehungssonne und wissen, Gottes Weg mit uns Menschen bricht an der Todesgrenze nicht ab. Niemand geht verloren.

In der Regel nimmt das Bestattungsinstitut Kontakt zur Gemeinde auf, um einen Trauergottesdiensttermin und -ort zu vereinbaren auf Ihren Wunsch hin. Ihre Pfarrerin bzw. ihr Pfarrer wird sich dann bei Ihnen melden, um einen Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren, in dem Sie über den Verlust sprechen, ihre Trauer vor Gott bringen und den Abschied planen können.

Am Sonntag nach dem Trauergottesdienst wird der Gemeinde der Name Ihres Angehörigen mitgeteilt wie auch im folgenden Gemeindebrief.

Am Ewigkeitssonntag wird der Mensch, den Sie vermissen, nochmals namentlich erinnert.

© Tumisu/Pixabay

Kircheneintritt

Sie möchten evangelisch werden? Wenn Sie getauft sind und in Ihre Glaubensgemeinschaft zurückkehren möchten, können Sie unser Pfarrteam ansprechen oder sich an eine Wiedereintrittsstelle des Kirchenkreises Bonn wenden (Kirchenpavillon an der Kreuzkirche).

Sollten Sie einen Konfessionswechsel planen, ist ein Austritt aus der bisherigen Glaubensgemeinschaft nachzuweisen.

Sind Sie noch nicht getauft, wenden Sie sich bitte an eine Pfarrerin oder einen Pfarrer unserer Gemeinde.

Wir freuen uns auf Sie!

© congerdesign/Pixabay

Umgemeindung

Normalerweise gehören Sie zu der Gemeinde, in deren Gebiet Sie wohnen. Wenn Sie zur Evangelischen Kirchengemeinde im Bonner Westen gehören möchten, obwohl Sie anderswo ansässig sind, ist das ohne Komplikationen möglich. Stellen Sie einen formlosen Antrag per Brief oder per E-Mail an die Ev. Kirchengemeinde im Bonner Westen. Das Leitungsgremium wird Ihren Wunsch in der darauffolgendenen Sitzung zur Kenntnis nehmen und Sie als neues Mitglied begrüßen. 

Kontaktieren Sie gerne eine Pfarrerin bzw. einen Pfarrer unserer Gemeinde.

Ansprechpartner*innen

Sie haben auch die Möglichkeit, die gewünschte Person direkt zu kontaktieren. Wir nehmen den Schutz personenbezogener Daten sehr ernst, bitte informieren Sie sich über unsere Datenschutzerklärung.